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General comment Betonstahl B500 A/B geschnitten und gebogen nach DIN 488 - DIN 1045, Durchmesser 8 bis 32 mm ist ein speziell verarbeiteter Bewehrungsstahl, der für den Einsatz in Stahlbetonkonstruktionen verwendet wird.
Durchmesser in mm8, 10, 12, 14, 16, 20, 25, 28, 32Er wird nach individuellen Bauplänen zugeschnitten und in die benötigte Form gebogen, um die statischen Anforderungen von Bauprojekten wie Fundamenten, Wänden, Decken und Brücken zu erfüllen. Durch die maßgenaue Bearbeitung trägt er zur Verstärkung von Betonbauteilen bei und gewährleistet deren Stabilität und Langlebigkeit. Betonstahl ist wichtig für die Aufnahme von Zugkräften im Beton und erhöht die Belastbarkeit von Bauwerken.
Grundsätzlich stellen die Betonstahlsorten B500A und B500B jeweils eigenständige Produkte mit unterschiedlichen Eigenschaften dar. Huse & Philipp GmbH & Co. KG produzieren zum überwiegenden Anteil Betonstahl B500B. Jedoch werden je nach Produktanforderungen, beispielsweise bei kleinen Durchmessern, kaltgewalzte Coils beziehungsweise Stäbe eingesetzt, welche der Qualität B500A entsprechen.
Baustähle bestehen aus folgenden Materialien:
MaterialGewicht %Stahl100Die Mengen der eingesetzten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Energieverbrauch wurden über das gesamte Betriebsjahr 2025 gemittelt und auf die deklarierte Einheit von 1 Tonne bezogen.
Dieser Betonstahl der Huse & Philipp GmbH & Co. KG besteht zu über 90% aus Stahl, der im Elektrolichtbogenverfahren (Electric Arc Furnace, kurz EAF) hergestellt wurde. Stahlschrott ist in diesem Verfahren der Hauptrohstoff, der im Ofen durch elektrische Lichtbögen zwischen Graphitelektroden aufgeschmolzen wird. Durch diesen Prozess kann Stahlschrott wiederverwertet und zu neuem Stahl raffiniert werden.
Betonstahl B500A und B500B weisen folgende Eigenschaften aus:
StahlartB500AB500BStreckgrenze fyk500 N/mm²500 N/mm²Zugfestigkeit ftk≥ 525 N/mm²≥ 540 N/mm²Streckgrenzenverhältnis ftk / fyk≥ 1,05≥ 1,08Gesamtdehnung bei Höchstlast εuk2,5 %5,0 %StandardDIN 488 - DIN 1045DIN 488 - DIN 1045Durchmesser8 - 14 mm8 - 32 mm
Alle prozessspezifischen Daten wurden vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025 erhoben. Die Mengen der eingesetzten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Energieverbrauch wurden erfasst und über das gesamte Betriebsjahr 2025 gemittelt. Das Referenzgebiet ist Deutschland.
Um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, wurden in der Ökobilanz nur konsistente Hintergrunddaten der Ecoinvent-Datenbank v3.9.1 verwendet (z. B. Datensätze zu Energie, Transport und Betriebsstoffen), die sich auf das Referenzjahr 2022 beziehen. Die Datenbank wird regelmäßig überprüft und entspricht somit den Anforderungen der EN 15804 (Hintergrunddaten nicht älter als 10 Jahre). Alle in der Ecoinvent-Datenbank enthaltenen konsistenten Datensätze sind dokumentiert und können in der Online-Dokumentation von Ecoinvent eingesehen werden. Die Primärdaten wurden von Huse & Philipp GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt.
Für die meisten Inputs (Rohstoffe und externe Inputs) wurden repräsentative und durchschnittliche Daten für Deutschland verwendet. Für Inputs, für die es keinen entsprechenden deutschen Datensatz gab, wurde ein Datensatz für ein Nachbarland (z. B. Schweiz oder Niederlande) oder ein regionaler Datensatz (z. B. für die EU) verwendet. In einigen wenigen Fällen wurde ein globaler Datensatz verwendet. Wenn Daten von einem Hersteller bereitgestellt wurden (z. B. eine EPD), wurden diese als Datenquelle verwendet.
Die Qualität der für diese EPD verwendeten Daten kann gemäß den Kriterien der globalen Umweltleitlinie der UN für die Entwicklung einer Ökobilanz Datenbank (wie in EN 15804+A2 beschrieben) in drei Kategorien unterteilt werden. Das Qualitätsniveau der geografischen Repräsentativität kann als “gut” angesehen werden, das Qualitätsniveau der technischen Repräsentativität kann als “gut” angesehen werden, und die zeitliche Repräsentativität kann ebenfalls als “gut” angesehen werden. Daher kann die Datenqualität für diese EPD insgesamt als “gut” bezeichnet werden.
Alle prozessspezifischen Daten wurden für das Betriebsjahr 2025 erhoben und sind daher aktuell. Die Werte basieren auf dem Jahresdurchschnitt.
Für das End-of-Life wurden Abfallszenarien basierend auf der niederländischen Nationalen Milieudatenbank (NMD) verwendet. Dabei wurden 95 % Recycling und 5 % Deponierung als wahrscheinlichstes Abfallszenario des Betonstahls angenommen.
Für den Abriss von End-of-Life-Produkten wird ein Verbrauch von 0,043 MJ Diesel pro Kilogramm Produkt angenommen. Der Dieselverbrauch stammt aus Debacker et al., 2012. Diese Quelle wurde herangezogen, da sie in den PEFCRs für Produkte in Gebäuden empfohlen wird, wie z. B. den Product Environmental Footprint Category Rules (PEFCRs) für Produkte in Gebäuden, 2019. |